ILK Dresden
 
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Leistungen
 
     
Kältemittel- und Kältemaschinenöl-Untersuchungen

Auftraggeber: Industrie
Zeitraum: auf Anfrage
Status:
Partner: www
Kontakt:
Dr. Steffen Feja      +49 - 351 - 4081- 767     

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Untersuchung von Kältemittel, Kältemaschinenölen und ihren Mischungen

Sehr gern bieten wir auf Basis unserer umfangreichen Erfahrungen Unterstützung bei der Auswahl anwendungsgerechter Kältemittel-Schmierstoffsysteme an. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl einsatzbereiter Untersuchungsmethoden zur Qualifizierung neuer Arbeitsstoffe: 

Flockpunkt
Stockpunkt /Pourpoint
Mischungslücke
Flammpunkt
Spezifische Wärmekapazität
Spezifische Wärmeleitfähigkeit
Dampfdruck
Dichte
Dynamische / Kinematische Viskosität
Dieelektrizitätskonstante
Gleichstromwiderstand isolierender Flüssigkeiten

Flockpunkt

Norm:

DIN 51351

Gerät:

druckfester Durchsichtautoklav, Durchsichtthermostat

Prinzip:

In einem Durchsichtautoklaven (Bild 1) wird ein Kältemittel-Öl-Gemisch (10 M% Öl)  mit einen definierten Massenanteil an Kältemaschinenöl langsam abgekühlt, bis bei einer bestimmten Temperatur Trübungen oder Flocken auftreten.

Der Flockpunkt ist von der Konzentration des Kältemittel-Öl-Gemisches abhängig.

Temperaturbereich:

 –60 °C bis RT

Probemenge:

10 ml

Abwandlungen

Nebula Test (5 M% Öl), Flockpunkt von nicht mischbaren Flüssigkeiten (= mit Öl gesättigten Kältemitteln)

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Stockpunkt /Pourpoint

Norm: 

DIN ISO 3016

Gerät:

Dewar mit Rührer/Durchsichtkryostat

Prinzip:

Die zu prüfende Flüssigkeit wird langsam abgekühlt, bis bei einer bestimmten Temperatur die Probe nicht mehr fließfähig ist.

Temperaturbereich: 

–60 °C bis RT

Probemenge:

250 ml

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Mischungslücke

Norm: 

DIN 51514

Gerät:

druckfester Durchsichtautoklav, Durchsichtthermostat

Prinzip:

Kältemittel-Öl-Gemische verschiedener Zusammensetzung werden aus dem mischbaren Bereich durch Abkühlen bzw. Erhitzen auf Entmischungserscheinungen untersucht. Die Grenzlinie zwischen Ein- und Zweiphasengebiet wird somit konzentrationsabhängig, sowohl bei tiefen, als auch hohen Temperaturen bestimmt.

Temperaturbereich: 

–60 °C bis 90 °C

Probemenge:

250 ml

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Flammpunkt 

Norm:

DIN ISO 2592

Gerät:

Offener Tiegel nach Cleveland

Prinzip: 

Die Probe wird in einem offenen Tiegel erhitzt und in Intervallen eine Flamme über die Oberfläche geführt. Der Flammpunkt ist die niedrigste Temperatur, bei der ein zündfähiges Gemisch mit der Luft entsteht. Bei Entfernen der Zündquelle kommt die Verbrennung zum erliegen.

Probemenge:

100 ml

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Spezifische Wärmekapazität

Norm

ASTM D 3947 bzw. E 1269

Gerät:

Dynamisches Differenzkalorimeter µDSC VII – Setaram bzw.

DSC Q 200 - TA Instruments

Prinzip:

Durch kontinuierliches Erhitzen, Abkühlen oder isothermer Fahrweise der Probe und Vergleich mit einer Referenzprobe können thermische Effekte, wie Erstarren, Schmelzen, Phasenumwandlung, chemische Reaktion etc. temperatur-  und zeitabhängig erfasst werden.

Temperaturbereich:

-45 °C bis 90 °C im Druckbereich von bis zu 20 bar

-180 °C – 750 °C bei Drücken von 1 atm

Druckbereich:

1 bis 20 bar

Empfindlichkeit:

0,2 µW

Probemenge:

1 ml

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Spezifische Wärmeleitfähigkeit

Gerät:

Messzelle für stationäre Zylinderspaltmethode

Prinzip:

Die zu messende Flüssigkeit befindet sich in einem Spalt, der von einem beheizten zylindrischen Innenkörper und einem entsprechend geformten Außenkörper gebildet wird. Dem Innenzylinder wird eine definierte Heizleistung zugeführt und, nachdem sich ein stationärer Wärmefluss eingestellt hat, wird die Temperaturdifferenz der Flüssigkeit im Messspalt mit Hilfe von Pt100-Widerstandsthermometern gemessen.

Temperaturbereich:

-40 °C bis 80 °C

Druckbereich:

1 bis 100 bar

Messbereich:

50 - 200 mW • m–1 • K–1

Probemenge:

250 ml

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Dampfdruck

Gerät:

Dampfdruckmesszelle (625cm3) mit Magnetkupplung

Prinzip:

Die Messung des Dampfdruckes ermöglicht die Aussage über die Löslichkeit des Kältemittels im Kältemaschinenöl. Das Kältemittel-Öl-Gemisch wird in der Messzelle (Bild 2) direkt gravimetrisch hergestellt. Die Messzelle wird temperiert und der Dampfdruck mittels direkter Methoden gemessen

Temperaturbereich:

-60 bis 90°C

Druckbereich:

 1 bis 140 bar

Probemenge:

500 ml

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Dichte

Norm:

DIN 51757

Gerät:

Biegeschwingermesszelle DPR 412 Y / DMA 60 (Anton Paar)

Prinzip:

Ein U-Rohr mit einer definierten Probenmenge wird in Schwingung versetzt. Die Eigenfrequenz der Messanordnung ist von der Masse abhängig und dient der Berechnung der Dichte.

Temperaturbereich:

-20°C bis 90°C

Druckbereich:

1 bis 160 bar

Messbereich:

600 bis 1300 kg · m–3

Viskosität:

< 15000mm2/s

Probemenge:

250 ml

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Dynamische / Kinematische Viskosität

Norm:

DIN 53019

Gerät:

HAAKE Viscotester VT 550 (Searle-Rotationsviskosimeter) für p = 1 atm

durckfestes Rotationsviskometer (Eigenbau) für p > 1 bar

Prinzip:

Die zu untersuchende Flüssigkeit befindet sich in einem Ringspalt zwischen zwei koaxialen Zylindern (Bild 3), von denen der eine mit konstanter Drehzahl rotiert (Rotor), der andere ruht (Stator).  Gemessen wird der Fließwiderstand der Probe gegen eine vorgegebene Drehzahl. Die kinematische Viskosität kann aus der Dynamischen Viskosität und der Dichte berechnet werden.

Temperaturbereich:

-40 bis 100°C

Druckbereich:

1 bis 100 bar

Messbereich:

3 mPa · s bis 5000 mPa · s

Probemenge:

250 ml

Norm:

DIN 53015

Gerät: 

Kugelfallviskosimeter nach Höppler (druckfester Eigenbau)

Prinzip:

Die Laufzeit einer Kugel durch die in einem geneigten zylindrischen Rohr befindliche Flüssigkeit wird gemessen. Die kinematische Viskosität kann aus der Dynamischen Viskosität und der Dichte berechnet werden.

Temperaturbereich:

-40 bis 90°C

Druckbereich:

1 bis 30 bar

Messbereich:

0,05 -100 mPa•s

Probemenge:

250 ml

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Dieelektrizitätskonstante

Norm:

ASTM D 924 – 04; DIN IEC 247

Gerät:

Druckfeste Messzelle zur Messing der elektrischen Eigenschaften von Kältemittel-Öl Gemischen (Eigenbau)

Prinzip:

Die zu untersuchende Flüssigkeit bzw. das zu untersuchende Kältemittel-Öl Gemisch befindet sich in einem Ringspalt zwischen zwei koaxialen Zylindern. Die Messzelle kann temperiert werden. Die Dielektrizitätskonstante, der Wechselstromwiderstand und der dielektrische Verlustfaktor werden standardmäßige bei 1 V und 1 kHz bestimmt.

Temperaturbereich:

RT bis 100°C

Druckbereich:

1 bis 50 bar

Messbereich:

1 - 20

Probemenge:

250 ml

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Gleichstromwiderstand isolierender Flüssigkeiten

Norm:

ASTM D 1169 – 02; DIN IEC 247

Gerät:

Druckfeste Messzelle zur Messing der elektrischen Eigenschaften von Kältemittel-Öl Gemischen (Eigenbau)

Prinzip:

Die zu untersuchende Flüssigkeit bzw. das zu untersuchende Kältemittel-Öl Gemisch befindet sich in einem Ringspalt zwischen zwei koaxialen Zylindern. Die Messzelle kann temperiert werden. Der Gleichstromwiderstand kann mit einer Belastung von 1 – 500 V und 3 mA bis 0,1 pA (10-12 A) bestimmt werden

Temperaturbereich:

RT bis 100°C

Druckbereich:

1 bis 50 bar

Messbereich:

1 kW – 1,6 TW

Probemenge:

250 ml

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Weitere Messungen (Neutralisationszahl (TAN, TBN); Brechungsindex, Schallgeschwindigkeit, Oberflächenspannung etc.) können auf Anfrage durchgeführt werden.


 
 
 
geändert am  17.03.2009