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Entwickeln von 3D Matrices für Zellkulturtests

für Industrie und Forschungsinstitute

M. Sc. René Kretschmer

+49-351-4081-644

Zellspezifische extrazelluläre Trägermaterialien

Zielstellung ist die Entwicklung bedarfsgerecht angepasster, 3-dimen­sionaler (3D) Trägermaterialien auf Kollagenbasis. Verwendung finden diese entwickelten Materialien in

  • Zell- und Gewebekulturen (z.B. Tissue Engineering)
  • kryokonservierbaren Gewebetestsystemen (z.B. Ersatz von Tierversuchen)

Eine wesentliche Voraussetzung für die Herstellung zellbasierter Testsysteme ist die bestmögliche Abstimmung der Matrix auf Zelltyp, Kulturbedingungen und bestimmungsgemäßen Funktionsweise des Assays. Dafür sind für potenzielle Einsatzbedingungen sowohl die optimalen chemischen, strukturellen als auch physikalischen und mechanischen Eigenschaften des Trägermaterials zu identifizieren, um diese bedarfsgerecht einstellen zu können.

Die Ermittlung der genannten Eigenschaften erfolgt in Screening-Verfahren mit verschiedenen Zelltypen. Be­rücksichtigung finden jene Anforderungen an das Zellkultursystem, bei denen chemische und strukturelle Eigenschaften der 3D-Matrix unabhängig voneinander variiert werden können. So lassen sich die Einflüsse der einzelnen Parameter auf die im Assay interessierenden, zytologischen Reaktionen unabhängig voneinander untersuchen. Das Ergebnis ist das Optimum für Zusammensetzung und Struktur des Matrixmaterials für jeden getesteten Zelltyp unter mehreren bestimmungsgemäßen Kulturbedingungen. Die erzielten Ergebnisse werden in einer technologischen Datenbank zusammengefasst.


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