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BMWi ist langjähriger und zuverlässiger Partner des ILK Dresden und stärkt damit die Innovationskraft des Mittelstands in Deutschland

BMWi Besuch am ILK

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Unter dem Motto: So geht Technologietransfer – zeigte das ILK MinR`in Angelika Müller (BMWi) wie Innovationen aus der Kälteforschung in den Markt transferiert werden

05.02.18
MinR'in Angelika Müller, Leiterin des Referats Industrieforschung am Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), zeichnet verantwortlich für die Förderschiene INNO-KOM, welche vom Projektträger EuroNorm GmbH koordiniert wird. Gestern besuchte sie gemeinsam mit Johannes Reichersdorfer (Referat Industrieforschung BMWi) und Marcus Netzel (Leiter des Projektträgers Euronorm) sowie Frau Margit Raupach (Leiterin PR/Marketing EuroNorm GmbH) das ILK Dresden.

Bereits seit vielen Jahren fördert das BMWi Forschungsprojekte der gemeinnützigen Industrieforschungsinstitute der neuen Länder. Auf vielen Gebieten der marktorientierten Forschung sichert das BMWi damit die Innovationskraft vor allem kleiner und mittelständischer Unternehmen, seit 2017 in allen strukturschwachen Regionen Deutschlands. Darüber hinaus werden auch Projekte der Vorlaufforschung sowie investive Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der wissenschaftlich-technischen Infrastruktur finanziell unterstützt.

ILK Institutsleiter Dr. Herzog freute sich auf den Besuch und berichtete über die Früchte der langjährigen Allianz und nahm Bezug auf grundlegende Herausforderungen unserer Zeit, wie die Minderung der globalen Erwärmung, die Umstellung des Energiesystems, nachhaltiges Wachstum für den Mittelstand sowie verbesserte Lebensqualität. Er zeigte eindrucksvolle Beispiele des transferierten Know How in die Wirtschaft wodurch das ILK in den letzten Jahren eine enorme FuE-Umsatzsteigerung realisieren konnte und viele neue Arbeitsplätze am Standort Dresden schaffen konnte. „Ein Drittel unserer Kunden sind mittelständische Unternehmen. Forschung ist unabdingbar auf dem Weg zu neuen Produkten“, berichtet der Institutsleiter.

Wichtige FuE-Schwerpunkte sind die Bereiche energieeffiziente Kälte- und Klimatechnik mit Low-GWP Kältemittel, Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, Energiespeicherung, thermische Wasserreinigung, Luftreinhaltung, kryogene Anlagen sowie Kryobiotechnologien aber auch Anwendungen extrem tiefer Temperaturen.

Weiterhin haben die zur Minderung der globalen Erwärmung notwendigen Forderungen nach Energieeffizienz bei Kühlung und Klimatisierung, aber auch die Reglementierungen, insbesondere auf den Gebieten der CO2-Emissionen, der Feinstaubemissionen sowie der chemischen Kältemittel zu einer Nachfragesteigerung und Intensivierung der FuE-Aktivitäten am ILK geführt.

Auch die Energiespeicherung mittels der speziellen ILK-„Flüssig“-Eistechnologie sowie FLES, die Flüssigluft-Energiespeicherung sind ILK Entwicklungsschwerpunkte mit einem hohen Innovations- und Transferpotential für die Wirtschaft.

Heute zeigt das ILK internationale Wettbewerbsfähigkeit zum Beispiel bei Anwendungen sehr tiefer Temperaturen im Bereich der Kühlung supraleitende Magnetsysteme für die Partikelphysik. Das ILK Dresden ist auf dem Gebiet der Tieftemperaturtechnik an der Realisierung der internationalen Beschleunigerprojekte FAIR (GSI Darmstadt) und NICA (JINR Dubna, Russland) beteiligt.

Das Dresdener Institut für Luft- und Kältetechnik besteht nunmehr seit 27 Jahren als unabhängiges industrienahes Forschungsunternehmen. Mit einem interdisziplinären Team von ca. 150 Mitarbeitern und einem Gesamtumsatz von 14 Mio. € ist das ILK eines der größten privatwirtschaftlichen Forschungsunternehmen in Deutschland.

Dr. Herzog präsentierte zum Abschluss die Pläne der Standorterweiterung durch einen Neubau im „Wissenschaftsstandort Dresden Ost“ im Zeitraum 2018-2020.  

Wir danken Frau MinR'in Angelika Müller, Herrn Reichersdorfer und dem Projektträger Euronorm für den Besuch des ILK Dresden. Auch zukünftig benötigen wir die Unterstützung des BMWi zur weiteren Stärkung des Motors - Technologietransfer - von der Forschung in marktfähige Produkte der mittelständischen Unternehmen.

Foto: ILK Dresden

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