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Pulsationsauslass für die Wohnungslüftung

BMWi Euronorm Innokom

05/2016–10/2018

Dipl.-Ing. Ronny Mai

+49-351-4081-658

Höhere Lüftungseffektivität durch pulsierende Raumluftströmung

Warum Pulsation

Beflügelt durch die wachsenden gesetzlichen Anforderungen an die Energieeffizienz haben sich Wohnungslüftungsanlagen im Neubaubereich in sehr kurzer Zeit vom Exoten zum Stand der Technik entwickelt. Zweistellige Wachstumsraten bei den Verkaufszahlen von zentralen Wohnungslüftungs-geräten dokumentieren diese Entwicklung. Zeitgleich wurden speziell für die Wohnungslüftung zugeschnittene Kanalsysteme und Luftauslässe entwickelt.

Im Vergleich zur konventionellen Klimaanlage in Nichtwohngebäuden werden Wohnungslüf-tungsanlagen praktisch jedoch fast nie mit Blick auf eine optimale Raumströmung geplant und errichtet. Oft werden gerade in Mehrfamilienhausbereich (z.B. Wohnblocks) aus Kostengründen nur einfache Tellerventile eingesetzt. Das führt bei den sehr geringen Luftvolumenströmen oft zu schlechter Raumdurchmischung und geringer Lüftungseffektivität. Zur Erhöhung der Behaglichkeit und zur Verbesserung der Lüftungseffektivität soll daher ein neuartiger Luftdurchlass entwickelt werden, der eine pulsierende Luftzufuhr ermöglicht

Ziel des Projektes

Entwicklungsziel ist ein Luftdurchlass speziell für den Einsatz in Wohngebäuden, der durch eine diskontinuierliche (pulsierende) Luftzufuhr eine instationäre Raumströmung ermöglicht. Dadurch kann die Lüftungseffektivität im Raum erhöht und Zugerscheinungen im Aufenthaltsbereich vermieden werden. Der Pulsationsauslass soll das Strömungsverhalten in Wohnräumen verbessern, wo durch die geringen Luftvolumenströme und die ungünstige Anordnung der Zu- und Abluftdurchlässe oft nur sehr geringe Strahleindringtiefen und somit eine schlechte Raumdurchspülung erreicht werden.

Vorteile gegenüber dem Stand der Technik

Der Vorteil der diskontinuierlichen Betriebsweise liegt darin, durch den zeitlich unterbrochenen Betrieb auch sehr geringe Luftmengen mit ausreichend hohem Impuls und gutem Induktionsverhalten bis in die Aufenthaltszone einzutragen. Somit wird eine gute Lüftungseffektivität erreicht, ohne die geförderten Luftmengen und damit den Energieverbrauch erhöhen zu müssen.

  • Erhöhung der Lüftungseffektivität / keine Kurzschlusswirkung zwischen Zu- und Abluft
  • Bessere Gesamtdurchlüftung des Raumes, keine Totzonen
  • Reduziertes Zugluftrisiko in Auslassnähe
  • Verbessertes Raumströmungsverhalten auch bei geringen Volumenströmen
  • durch gute Ausblascharakteristik insbesondere auch für Luftheiz- und -kühlsysteme geeignet
  • geringerer Energieverbrauch

Technische Lösungen

Der Pulsationsauslass soll vorzugsweise ohne Hilfsenergie betrieben werden und die mechanische Energie des zentralen Zuluftventilators für den Umschaltprozess verwenden. Zur Realisierung der pulsierenden Betriebsweise werden mehrere konstruktive Lösungsansätze untersucht:

  1. drehbar gelagerte rotierende Scheibe
  2. gewichtsbelastete Klappe
  3. „aufgeblasener“ Volumenkörper
  4. zentral geregelter variabler Vordruck

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+49-351-4081-520

+49-351-4081-525

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