Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel bereits etwas älter ist und die darin enthaltenen Informationen möglicherweise nicht mehr aktuell sind.
Projektbeschreibung
Die weitere Effizienzsteigerung von Lüftungssystemen im öffentlichen und privaten Bereich ist aktueller denn je. Der Begriff „Effizienz“ summiert dabei Anforderungen wie maximale Wärmerückgewinnung, minimaler Verbrauch an Primärenergie, minimale Geräuschentwicklung und maximale Nachhaltigkeit. Im Rahmen dieser Anforderungen werden Weiterentwicklungen für solche Systeme definiert. So sollen Ventilatoren leiser und leistungsfähiger werden, Wärmeübertrager noch höhere Wärmerückgewinnungsgrade erzielen, die Abmessungen kompakter werden und immer strengere Nachhaltigkeitskriterien (Energieverbrauch, nachwachsende Materialien) erfüllt werden. In diesem Spannungsfeld einer Entwicklung wird ein neuartiges Lüftungskonzept entwickelt und erprobt.Zielstellung
Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung einer kombinierten Komponente zur Luftförderung und Wärmeübertragung in Lüftungsgeräten. Mit diesem Ansatz ist es möglich in einem kompakten Bauraum die zwei wichtigsten Komponenten eines Lüftungsgerätes zu integrieren und damit dringend benötigten Platz zu gewinnen. Dieser Lösungsansatz beinhaltet die Entwicklung eines neuartigen zweiflutigen Axiallaufrades und eines effizienten mitrotierenden Wärmeübertragersystems, das z.B. aus Wärmerohren besteht. Zusätzlich wird der Raumgewinn durch eine Intensivierung des Wärmeübergangskoeffizienten im Wärmeübertrager dank der höheren Relativgeschwindigkeit zwischen Wärmeübertrager und Fluid erreicht. So kann auf diese Weise im Vergleich zum leistungsäquivalenten Kreuzgegenstrom-Wärmeübertrager die volumetrische Leistung des Wärmeübertragers von ca. 11 kW/m³ auf 21 kW/m³ gesteigert werden.Technische Lösung
Für diese kompakte Lüftereinheit werden folgende Komponenten neu entwickelt:- ein mitrotierendes Wärmeübertragerregister (z.B. mittels Wärmerohren),
- neuartige zweiflutige Axiallaufradgitter,
- ein leises Antriebs- und Lagersystem mit nur einem Motor,
- strömungstechnisch optimierte und gegebenenfalls mitrotierende Fluidtrenn- und Fluidvereinigungselemente sowie
- die komplette Sensorik für die Regelung und Steuerung