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Neuartigen Abscheideverfahren für Schad- und Spurenstoffen und hocheffizienten Solarzellen

Das Erreichen einer bestmöglichen Luftqualität als Zielsetzung ist es, was das ILK Dresden und die ULT AG verbindet. Als langjährige Partner arbeiteten die beiden Institutionen 2011 gemeinsam mit weiteren Partnern an einem Forschungsprojekt zu Abscheideverfahren für Schadstoffemissionen bei der Bearbeitung mittels Lasertechnik. Dieses Projekt beschäftigte sich mit Lösungen zur Abscheidung von schwer filterbare Teilchen im Nanobereich und Werkstoffe, deren klebrige oder sublimierende Emissionen bisher verwendete Filter schnell zusetzten. Das Institut übernahm hierbei durchzuführenden Arbeiten in der strömungs- und verfahrenstechnischen Auslegung der Filter- bzw. der Absauganlagen.

Im Jahr 2015 erfolgte ein weiteres Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie und Forschung zu hocheffiziente kristalline Solarzellen auf Basis der Metal-Wrap-Through Technik (MWT-plus). Hier war das ILK Dresden durch experimentelle Abluftanalysen zu Laser- und Trocknungsprozessen und eine Prozessbewertung, die energetische und ökologische Aspekte berücksichtigt, beteiligt.

Diese gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeit wurde auch im Jahr 2024 fortgesetzt durch eine Projektfinanzierung seitens ULT, die Forschung zur Abscheidung von Spurenstoffen in neuen Produktionsverfahren (ASP) ermöglichte. Im Projekt wurden technologische Lösungen erarbeitet und entwickelt, welche eine Bindung von definierten Spurenstoffen aus der Prozessabluft ermöglichen, die bei der Herstellung von Batteriezellen entstehen. Dabei wurden kritische Spurenstoffe durch Messungen in realer Prozessabluft ermittelt, charakterisiert und systematisiert.

Förderkennzeichen: MF220023