Funktionsprüfung von mobilen CO2 Lecksuchgeräten
Mit dem verstärkten Einsatz von CO2 kamen in den letzten Jahren auch verstärkt mobile Lecksuchgeräte für CO2 auf den Markt. Eine grobe, prinzipielle Funktionsprüfung dieser Geräte ist zwar durch einfaches Anhauchen möglich (unter Ausnutzung des in der Ausatemluft vorhandenen CO2-Gehaltes). Mit dieser Methode lässt sich aber nur nachweisen, dass das geprüfte Gerät eine Empfindlichkeit von etwa 40.000 ppm besitzt. Eine Überprüfung, ob das Lecksuchgerät auch Leckageraten in der relevanten Größenordnung von ca. 50 g/a detektieren kann, ist mit der genannten Methode nicht möglich.
Projektziel
Zu den bewährten R134a-Äquivalent-Prüflecks und Propan-Äquivalent-Prüflecks soll ein einfaches und kostengünstiges CO2-Prüfleck für die Lecksuche an Kälteanlagen mit mobilen Leckdetektoren entwickelt werden. Das neue Prüfleck wird prinzipiell für alle gängigen Nachweisverfahren, die in mobilen Leckdetektoren eingesetzt werden, verwendbar sein. Neben dem Einsatz des Prüflecks in der Kälte- und Klimatechnikbranche kann das CO2-Prüfleck auch zur Überprüfung von sonstigen CO2-Gasspürgeräten eingesetzt werden. Vor jeder Anwendung der Lecksuchgeräte sollte möglichst die Funktionsfähigkeit bzw. Nachweisempfindlichkeit der Geräte mit einem solchen Prüfleck getestet werden um sicherzustellen, dass Leckagen in der Größenordnung angezeigt werden.