Softwareentwicklung
Kühllastberechnung nach VDI 2078:2015-06
- Direkte Berücksichtigung des Wandaufbaus (problematische Einordnung in Bauschwereklassen entfällt)
- Keine Denormierung des Übertragungsverhaltens von Typräumen mehr nötig
- Definition einer Cooling Design Period (CDP), bestehend aus einer vierzehntägigen Vorberechnung mit bedeckten und/oder bewölkten Tagen, einer viertägigen Anlaufberechnung mit sonnigen Tagen und ansteigender Außentemperatur und anschließendem Cooling Design Day (CDD) mit maximaler Außentemperatur unter Berücksichtigung von normierten Nutzungsbedingungen
- Verbesserte Beschreibung solarer Einstrahlung (Beschattung, Horizontüberhöhung, Berücksichtigung der Lage und Neigung bestrahlter Flächen, Sonnenschutz,…)
- Einbindung thermisch aktiver Anlagenkomponenten
- Zulässiger Schwankungsbereich der Raumtemperatur
- Fensterlüftung als auftriebsinduzierte Lüftung
Energiebedarf nach VDI 2067 Blatt 10
Mit Hilfe der thermisch-energetischen Jahressimulation und den Bedingungen der VDI 2067 Blatt 10 kann der Energiebedarf für Heizen, Kühlen, Be- und Entfeuchten auf Basis von realen stündlichen Wetterdaten im Jahresverlauf berechnet werden. Das Programm setzt stündliche Klimadaten eines Klima-Datensatzes vom 1. Januar bis 31. Dezember eines Jahres voraus, die sich als Stammdaten einlesen lassen. Dabei unterstützt das Programm das Einlesen von Klima-Datensätzen des Deutschen Wetterdienstes (Testreferenzjahr, TRY). Die Testreferenzjahre des Deutschen Wetterdienstes (DWD) stehen in der Ausgabe 2004, 2011 und als Prognosemöglichkeit 2035 zur Verfügung. Ebenso können die ortsgenauen DWD-Testreferenzjahre 2018/2045 sowie mittels METEONORM erstellte Testreferenzjahre eingelesen werden. Zudem besteht die Möglichkeit der erweiterten Berechnung unter Beachtung eingeschränkter Anlagenleistungen und der Zuluft mit variabler Temperatur. Nicht zuletzt lässt sich die frei schwingende Raumlufttemperatur berechnen.