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Einsatzbereiche

Lebensdauertests verschiedener elektrischer Komponenten (Drähte, Statoren, Hairpins, Schalter, Motoren etc.) in flüssigen Medien (Kältemittel, Wärmeträger etc.)

Zielstellung

Bei Belastungsuntersuchungen ist es erforderlich, das Verhalten von Prüflingen über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu simulieren. Um diese Ergebnisse in vertretbaren Zeiträumen zu erzielen, werden Verfahren der beschleunigten Alterung angewandt. Parameter sind dabei Temperatur, chemische Konzentrationen, Spannungsimpulse, mech. Belastungen und/oder Vorschädigungen.

Beschreibung

In Kältekreisläufen sind elektrische Komponenten besonderen Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Zusätzlich zu den normalen elektrischen Belastungen wirken Druckschwankungen, Temperaturzyklen und chemische Einflussfaktoren auf die Bauteile ein. Unter diesen Bedingungen sollen die Komponenten möglichst Jahrzehnte störungsfrei arbeiten, ohne dass eine Wartung möglich wäre. Die thermo-chemische Alterung elektrischer Komponenten erfolgt normalerweise in Autoklaven. In diesen Spezialbehältern können Temperaturen bis 200 °C und Drücke bis 100 bar eingestellt werden. Gleichfalls können Temperaturrampen und Druckschwankungen aufgeprägt werden. Dabei kann ein Prüflingen wahlweise der gasförmigen Kältemittelatmosphäre, flüssigem Kältemittel, einem Öl-Kältemittel-Gemisch oder anderen Substanzen, gegenüber denen das Alterungsverhalten überprüft werden soll, ausgesetzt werden. Untersuchungsmethoden sind unter anderem die mikroskopische Begutachtung, Lebensdauerbestimmung an Lackdrahtprüflingen, Teilentladungsmessungen, Stoßspannungsprüfungen, Durchschlagprüfungen, Isolationswiderstandsmessungen. WIr entwickeln Verfahren zur Beantwortung kundenspezifischer Fragestellungen.