Einsatzbereiche
Die zuverlässige Charakterisierung von Kühlsolen ermöglicht die sichere Auslegung und den effizienten Betrieb thermischer Systeme. Präzise Stoffdaten zu Frostsicherheit, Viskosität und Wärmeübertragung verbessern die Prozessstabilität und unterstützen die Auswahl geeigneter Fluide für anspruchsvolle Einsatzbedingungen.
Zielstellung
Sehr gern bieten wir auf Basis unserer umfangreichen Erfahrungen Unterstützung bei der Auswahl einsatzgerechter Kühlsolen an. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl verfügbarer Untersuchungsmethoden zur Charakterisierung und Qualifizierung neuer Kühlsolen.
Beschreibung
Mit den nachfolgenden Bestimmungsverfahren werden zentrale thermophysikalische Eigenschaften von Kühlsolen in Abhängigkeit der Temperatur erfasst. Auf Grundlage der gewonnenen Messdaten können fundierte Aussagen zum thermischen und rheologischen Verhalten sowie zur Einsatzfähigkeit von Kühlsolen unter realitätsnahen Betriebsbedingungen getroffen werden.
Kristallisationstemperatur und Frostsicherheit
- nach ASTM D 1177
- Durchsichtautoklav, Durchsichtthermostat
- Temperaturbereich: -65 °C bis RT
Dampfdruck
- Dampfdruckmesszelle mit Magnetkupplung
- Temperaturbereich: -80 bis 90 °C
- Druckbereich: 0 bis 3 bar
Dichte
- nach DIN 51757
- Biegeschwingermesszelle DMA HPM (Anton Paar)
- Temperaturbereich: -10 (-40) bis 140 °C
- Druckbereich: 0 bis 160 bar
- Messbereich: 600 - 1.300 kg · m-3 (15.000 mm2 · s-1)
Dynamische / Kinematische Viskosität
- nach ASTM D 7483
- Schwingkolbenviskosimeter (Cambridge Viscosity)
- Temperaturbereich: -40 bis 140 °C
- Druckbereich: 0 bis 160 bar
- Messbereich: 0,2 bis 20.000 mPa · s
Spezifische Wärmekapazität
- nach ASTM D 3947 bzw. E 1269
- DSC µDSC7 evo (Setaram) bzw. DSC Q 200 (TA Instruments)
- Temperaturbereich: -40 bis 120 °C bzw. -90 bis 300 °C
- Druckbereich: 0 bis 100 bar
Wärmeleitfähigkeit
- Messzelle für stationäre Zylinderspaltmethode
- Temperaturbereich: -40 bis 140 °C
- Druckbereich: 0 bis 30 bar