Lageunabhängig, nicht-metallisch, hohe Standzeit
Für das Kühlen von Sensoren mit flüssigem Stickstoff oder Helium wurden Kryostate anwendungsspezifisch aus Metall oder, als nicht-metallische Varinate, aus glasfaserverstärktem Epoxidharzmaterial (GFK) entwickelt. Diese Kryostate können vielseitig eingesetzt und Kundenwünschen angepasst werden. Insbesondere wurden metallfreie GFK-Kryostate mit speziellen Eigenschaften zur Kühlung von supraleitender Strombegrenzer und SQUIDs (hochempfindliche Magnetfeldsensoren) entwickelt, die auch als Druckgerät ausgeführt werden können. Langjährige Erfahrungen zur Auslegung von Kryostaten und das für die Herstellung und Prüfung erforderliche Know-how liegen vor.
Produktportfolio ILK Kryostate
Besondere Merkmale der ILK-Kryostate aus GFK und Metall sind:
- Arbeitstemperaturen 4 K bis 350 K, mit sehr hoher Temperaturkonstanz (z.B. 3 mK bei Metallkryostaten zur Kühlung optischer Sensoren)
- Ausführung auch in GFK als Druckgerät möglich
- Variable Füllmengen von 200 ml bis 1000 Liter
- Automatische Befüllung und Rückverflüsssigung sowie Ausstattung mit individueller Sensorik zur Überwachung möglich
- Sehr niedrige Verdampfungsverluste
Werkstoffprüfung
Beispiele
- Erster lageunabhängige nichtmetallischer Helium-Kryostat (z.B für Sensorkühlung); aus GFK, mit abgasgekühlten Strahlungsschirm, ohne LN2-Reservoir. 0,1 W Wärmeeintrag (entsprechen 3 Liter LHe pro Tag).
- Erster LN2-Bad Kryostat aus GFK für Sensorkühlung ohne Halsrohr mit Spezialstopfen, Verbrauch 0,9 Liter LN2 pro Tag, Füllvolumen 32 Liter, entspricht einer Standzeit von mehr als 35 Tagen.