Dreimal so viele qualifizierte Anfragen, intensive Fachgespräche und neue Perspektiven für Industriekooperationen: Das ILK Dresden zieht eine ausgesprochen positive Bilanz der Chillventa 2026 in Nürnberg. Der neue Messestandort in Halle 7a erwies sich dabei als entscheidender Vorteil.
Die Chillventa 2026 hat erneut gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Forschung und Industrie für die Weiterentwicklung der Kälte- und Wärmepumpentechnik ist. Für das ILK Dresden war die internationale Fachmesse ein voller Erfolg. Insbesondere die unmittelbare Nähe zu Herstellern von Wärmepumpen und Komponenten am neuen Standort in Halle 7a sorgte für zahlreiche hochwertige Fachkontakte.
Die Zahl qualifizierter Anfragen verdreifachte sich gegenüber früheren Messeauftritten. Das Interesse reichte vom individuellen Prüfstandsbau über die Entwicklung und Optimierung von Verdichtern bis hin zum effizienten und sicheren Einsatz natürlicher Kältemittel.
Wettbewerbsfähige Wärmepumpentechnik braucht industrienahe Forschung
Wie bleibt Wärmepumpentechnik aus Deutschland international wettbewerbsfähig? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines kurzen Films, der auf der Chillventa 2026 entstand.
Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke, Geschäftsführer des ILK Dresden, betont darin die Bedeutung industrienaher Forschung für effizientere, bezahlbare und international wettbewerbsfähige Wärmepumpentechnologien.
Das ILK Dresden unterstützt Hersteller entlang des gesamten Entwicklungsprozesses – von einzelnen Komponenten und Verdichtern bis zum optimierten Gesamtsystem. Dabei verbinden die Forschenden wissenschaftliche Expertise mit praxisnaher Entwicklung, experimenteller Prüfung und Validierung.
Denn Innovationen müssen nicht nur im Labor funktionieren, sondern vor allem im Markt bestehen.
© ILK Dresden, Fotograf Christopher Vogler
© ILK Dresden, Fotograf Christopher Vogler
© ILK Dresden, Fotograf Christopher Vogler
Fachforen und direkter Austausch als Innovationstreiber
Neben den Gesprächen an den Messeständen boten die Chillventa-Fachforen wichtige Impulse für aktuelle technologische Entwicklungen und zukünftige Anwendungen.
Auch das ILK Dresden brachte seine Forschungskompetenz ein: Im Fachforum wurde das Thema „Flüssigeis in neuen Dimensionen – das R718-Tripelpunktverfahren im 80-kW-Leistungsbereich“ vorgestellt. Das Verfahren zeigt neue Perspektiven für die Kälteerzeugung mit Wasser als natürlichem Kältemittel.
Besonders wertvoll waren die bereichsübergreifenden Anfragen aus der Industrie. Sie unterstreichen den Vorteil des ILK Dresden als unabhängiges Forschungsinstitut, das Kompetenzen aus Kältetechnik, Klimatechnik, Energietechnik und Werkstofftechnik miteinander verbindet.
Chillventa 2028: Das ILK Dresden ist wieder dabei!
Die positive Resonanz bestätigt sowohl die fachliche Ausrichtung als auch das neue Standkonzept. Die Chillventa bleibt für das ILK Dresden eine zentrale Plattform, um bestehende Partnerschaften zu stärken, neue Industriekooperationen anzubahnen und konkrete Herausforderungen der Hersteller aufzugreifen.
Ein besonderer Dank gilt der NürnbergMesse für das gelungene Hallenkonzept sowie allen Kunden, Partnern und Interessierten für den intensiven Austausch.
Das ILK Dresden freut sich bereits auf die Chillventa 2028!
ILK Dresden – Der schnelle Weg zur Innovation.