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Einsatzbereiche

Kühlung von z.B. supraleitenden Strombegrenzern, SQUID-Sensoren (hochempfindliche Magnetfeldsensoren) oder Probekörpern

Zielstellung

  • Arbeitstemperaturen 4 K bis 350 K
  • Automatische Befüllung und Rückverflüssigung
  • Geometrieoptimierung auf hohe Vakuumstandzeiten und minimierte Verdampfungsverluste
  • Leckraten bis 10-10 mbar l / s
  • HF-Rauschen < 1 % im Bereich von 10 Hz bis 2 MHz
  • Magnetisches Rauschen kleiner als 3 fT / Hz½
  • Sehr geringe Kalt-Warm-Abstände, bis zu 2 mm bei Finger-Kryostate

Beschreibung

Zur Kühlung von Sensoren mit flüssigem Stickstoff oder Helium werden anwendungsspezifische Kryostate aus metallischen Werkstoffen sowie alternativ aus faserverstärkten Kunststoffen (z.B. glasfaserverstärktes Epoxidharz - GFK) entwickelt. Die Systeme sind modular ausgelegt und können hinsichtlich Geometrie und Funktionalität an kundenspezifische Anforderungen angepasst werden.

Insbesondere wurden metallfreie GFK-Kryostate mit spezifischen Eigenschaften für den Einsatz in supraleitenden Strombegrenzern sowie in SQUID-Sensoren (hochempfindliche Magnetfeldsensoren) realisiert. Diese Ausführungen können bei Bedarf auch als Druckgeräte konzipiert werden.

Umfangreiche Erfahrung in der Auslegung von Kryostaten sowie das erforderliche Fertigungs- und Prüf-Know-how sind vorhanden.

GFK-Kryostate für die Werkstoffprüfung können mit einstellbarem Kalt-Warm-Abstand entlang der z-Achse ausgeführt und lageunabhängig betrieben werden. Für Anwendungen zur Messung extrem schwacher Magnetfelder, beispielsweise in der kardialen oder zerebralen Diagnostik, können Justiereinrichtungen zur Positionierung des Sensors in der x-y-Ebene integriert sowie schwenkbare Lagerungen realisiert werden.

Eine vollständige Lageunabhängigkeit bis hin zur 360°-Rotation bei gleichzeitig konstanter Kälteleistung und hoher Temperaturstabilität ist erreichbar. GFK-Kryostate sind zudem mit Feststoffisolation verfügbar.

Für die lasergestützte Gasanalyse mittels Laserdioden werden hingegen Metallkryostate eingesetzt, die höchste Anforderungen an die Temperaturkonstanz erfüllen und Stabilitäten im Bereich von bis zu 3 mK am Sensorort gewährleisten.