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Einsatzbereiche

Phasenwechselmaterialien (PCM) können überall dort vorteilhaft eingesetzt werden, wo eine hohe volumetrische Speicherdichte in einem kleinen Temperaturintervall erforderlich ist.

Zielstellung

Thermische Speicher erlangen in einer Energiewirtschaft mit einem zunehmenden Stromanteil aus fluktuierenden Quellen wachsende Bedeutung. Eine Möglichkeit der thermischen Speicherung besteht in der Nutzung von Phasenwechselmaterialien (PCM), bei denen die Wärme in einem reversiblen Phasenübergang gespeichert wird.

Beschreibung

Die effiziente Nutzung von PCM in technischen Prozessen erfordert in der Regel eine Anpassung des Speichersystems an die zu lösende Speicheraufgabe. Extern vorgegebene Parameter wie Speichertemperatur, Speicherleistung, treibende Temperaturdifferenzen und Art der Wärmeübertragung beeinflussen wesentlich die Speichermaterialauswahl, die Speichergestaltung sowie die Anbindung an das technische System. Dieser Abstimmungsprozess erfordert eine vertiefte Kenntnis chemischer, physikalischer und technischer Zusammenhänge, die sich die ILK Mitarbeiter im Rahmen öffentlich und privatwirtschaftlich finanzierter Projekte zur Latentwärmespeicherung erwerben konnten. Für die optimale Anpassung des Speichersystems an das Energiesystem erfolgen unter anderem Simulationen, labortechnische Materialuntersuchungen (DSC, Kompatibilitätstests, T-History...), Materialoptimierungen (Keimbildner, Verdickung...) und Performanceuntersuchungen im Praktikumsmaßstab.