GLAST ebnet den Weg für die nächste Generation von Cell & Gene Therapien und will sie bezahlbarer machen
Wir freuen uns, bekannt geben zu können, dass unser Forschungs- und Entwicklungsprojekt GLAST bewilligt wurde!
Was ist unsere Vision?
Wir entwickeln die nächste Generation von Zell- und Gentherapeutika als echte Off-the-Shelf-Produkte: eine frei fließende Trockenformulierung therapeutischer Exosomen, zellulärer Organellen und lebender Zellen, die über Jahre hinweg ohne Kühlung gelagert und transportiert werden kann.
CGTs gelten als eine der vielversprechendsten medizinischen Innovationen unserer Zeit. Sie ermöglichen neuartige Behandlungsansätze für Krebs, Autoimmunerkrankungen, seltene genetische Erkrankungen sowie regenerative Therapien. Trotz ihres enormen Potenzials werden viele dieser Therapien heute durch komplexe Kühlketten, hohe Logistikkosten und begrenzte Haltbarkeit ausgebremst.
Mit GLAST wollen wir diese Herausforderungen adressieren. Unser Ziel ist es, therapeutische Exosomen, Organellen und Zellen in eine stabile Trockenform zu überführen, ohne ihre biologische Funktionalität zu verlieren. Dadurch sollen Lagerung, Transport und Anwendung deutlich vereinfacht werden.
Besonders interessant sind dabei:
- Therapeutische Exosomen, die als natürliche Nanovesikel biologische Wirkstoffe zwischen Zellen transportieren und zunehmend als vielversprechende zellfreie Therapeutika untersucht werden.
- Therapeutische Zellorganellen, beispielsweise Mitochondrien, deren therapeutischer Transfer neue Ansätze für regenerative Medizin und die Behandlung mitochondrialer Dysfunktionen eröffnet.
- Allogene Zelltherapeutika und zellbasierte Gentherapeutika wie NK-Zellen oder CAR-T-Zellen, die im Gegensatz zu patientenspezifischen Ansätzen in größeren Chargen hergestellt und unmittelbar verfügbar gemacht werden können.
Wir sind überzeugt, dass diese Technologie dazu beitragen kann, das sogenannte „Valley of Death“ im CGT-Markt zu überwinden. Durch die drastische Vereinfachung von Herstellung, Lagerung und Distribution erwarten wir Kosteneinsparungen um den Faktor 10 bis 100 und damit eine deutlich breitere Verfügbarkeit innovativer Therapien für Patienten weltweit.
Für die bevorstehende Proof-of-Concept-Phase suchen wir Partner, die uns therapeutische Exosomen oder allogene Zellen – beispielsweise NK-Zellen oder CAR-T-Zellen – zur Verfügung stellen möchten.
Wenn Sie Interesse an einer Zusammenarbeit haben, sprechen Sie uns gerne an.
Sie finden uns hier: SaxoCell Conference am 3. Juni 2026 sowie auf der Sächsischen Innovationskonferenz am 17. Juni 2026 am Stand 8.
Ansprechpartner: Holger Reinsch, holger.reinsch@ilkdresden.de