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ILK Dresden ruft neuen Freundeskreis der Stiftung für Luft- und Kältetechnik ins Leben

und findet hohe Resonanz

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Heute fand das erste Treffen des neuen Freundeskreises der Stiftung für Luft- und Kältetechnik am ILK Dresden statt. Die Resonanz aus Forschung und Praxis war überwältigend. Neben der TU Dresden, der TU Chemnitz, der Hochschule Zwickau, der FH Erfurt waren auch Vertreter der Kältetechnik, wie EAW, Viessmann, Thermofin und Sachsen Kälte der Einladung gefolgt. Allen Beteiligten ist bewusst, welches große Potential die Luft- und Kältetechnik hat, aber auch welche Herausforderungen vor der Branche liegen. Der Luft- und Kältetechnik muss künftig ein wesentlich höherer Stellenwert bei politischen Entscheidungen beigemessen werden. Neue Entwicklungen müssen schneller in den Markt gelangen und dafür benötigt es wiederum Fachkräfte, die die neuen Anlagen beherrschen.

„Das Leben in der Gesellschaft würde ohne Kälte- und Klimatechnik heute nicht mehr funktionieren.“ Das sind die einleitenden Worte von Prof. Uwe Franzke auf dem ersten Treffen der „Freunde der Stiftung Luft- und Kältetechnik“. In der Tat sind Luft- und Kältetechnische Anwendungen in jedem Lebensbereich, in der Industrie und in der Landwirtschaft zuhause. Allein 14 Prozent des deutschen Stromverbrauches werden für Kälteprozesse benötigt. Es lohnt sich durchaus über neue, energieeffiziente Lösungen Gedanken zu machen und Erkenntnisse zwischen Forschung und Praxis auszutauschen. Schlagworte wie Wasserstoff, Energiespeicher, Wärmepumpen, Energieeffizienz und Luftqualität stehen dabei im Fokus.

Eingeladen hatten zu diesem 1. Treffen der Geschäftsführer des ILK Dresden und der Stiftungsvorstand mit dem Ziel, die Satzungszwecke der Stiftung der Luft- und Kältetechnik, mit Leben zu füllen. Die Stiftung wurde am 1.9.2022 offiziell anerkannt und ist alleiniger Gesellschafter des Instituts für Luft- und Kältetechnik gGmbH.

Der Freundeskreis setzt sich zum einen aus den bisherigen Mitgliedern des Vereins zur Förderung der Luft- und Kältetechnik e.V. zusammen. „Zum anderen wollen wir weiteren interessierten Personen die Möglichkeit geben, sich in diesem Freundeskreis für Diskussionen, Ideen und Anregungen zum Transfer aber auch zur zukünftigen Ausrichtung des ILK Dresden einzubringen.“, so Franzke.

Zu den Teilnehmenden des 1. Treffens zählten:

  • Prof. Dr. Christiane Thomas – Professur für Kälte-, Kryo- und Kompressorentechnik TU Dresden
  • Prof. Clemens Felsmann – Professur Gebäudeenergietechnik u. Wärmeversorgung TU Dresden
  • Prof. Dr. Thorsten Urbaneck – Professur Technische Thermodynamik TU Chemnitz
  • Prof. Mario Reichel – Professur Gebäudeklimatechnik Westsächsische Hochschule Zwickau
  • Prof. Holger Hahn – Professur Klima- und Kältetechnik FH Erfurt
  • Eric Gerstenberger – Thermofin – Bereich Entwicklung
  • Christian Kemmerzehl – Geschäftsleitung EAW Energieanlagenbau GmbH Westenfeld
  • Tilo Neumann – Geschäftsführer Sachsen Kälte GmbH
  • Dr. Valerius Venzik – Viessman
  • Prof. Uwe Franzke – Geschäftsführer des Instituts für Luft- und Kältetechnik gGmbH Dresden

Weitere: Prof. Achim Trogisch, Dr.-Ing. Volker Fischer, Dr. Hans-Gerd Bannasch, Prof. Eberhard Wobst, Wilfried Otto, Klaus-Dieter Wülfrath Fachanwalt u. Fachmann für Vereins- u. Stiftungsrecht

 

Zweck der Stiftung ist die ideelle und finanzielle Förderung von Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Luft- und Kältetechnik. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  • die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Luft- und Kältetechnik
  • die Veranstaltung von Tagungen, Vorträgen, Seminaren und Symposien
  • die Durchführung von Schulungs- und Weiterbildungsveranstaltungen
  • Die Verleihung des jährlichen Stiftungspreises für herausragende Diplom- und Studienarbeiten auf den Fachgebieten der Kryotechnik und Tieftemperaturphysik, Kälte- und Wärmepumpentechnik, Luft- und Klimatechnik, angewandte Werkstofftechnik und angewandte Energietechnik

Abschließend ist festzustellen, dass alle Teilnehmenden von der Idee des Freundeskreises angetan waren – einerseits, um Inspirationen der Wissenschaft und deren Synergieeffekte besser nutzen zu können. Andererseits, um die Lobbyarbeit für den Standort Mitteldeutschland - mit seinen sehr guten Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten auf den Gebieten der Luft- und Kältetechnik - zu stärken.

Das Schlusswort von Professor Franzke bekräftigt das Feedback der Teilnehmenden: „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“

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