Aktuelle Forschungsprojekte

Image Untersuchung von materialabhängigen Parametern
Image Prüfverfahren für elektrische Komponenten
Image Chemische Wasserbinder/Enteiser für Kältekreisläufe - CheWa
Image MetPCM
Image Kältemittel- und Kältemaschinenöl-Untersuchungen
Image Apparatur und Verfahren zur Degradationsprüfung
Image Prüfverfahren zur dynamischen Alterung von Werkstoffen
Image Massenspektrometer
Image PerCO
Image Seminar Evakuieren und Trocknen von Kälteanlagen
Image Solare Kühlung
Image Prüfbad-Haube
Image Wärmeübergang in Ferro-Nanofluiden unter Magnetfeldeinfluss
Image Wasserstoff- und Methan-Versuchsfeld am ILK
Image Gesamtsystemoptimierung von Kältetechnischen Anlagensystemen für Energiewende und Klimaschutz
Image ZeroHeatPump

Sie befinden sich hier:  Startseite /  Messungen und Prüfungen


Untersuchung von materialabhängigen Parametern

Industrie und Forschungsinstitute

Gunar Schroeder

+49-351-4081-5129

Untersuchung der Permeationsverhalten

Unter Permeation versteht man das Durchdringen fester Materie durch einen anderen Stoff. Die treibende Kraft hierfür ist ein Gradient des chemischen Potentials des Permeates. Praktisch wird dieser Gradient durch eine Messbare Größe wie dem Druckgradienten ersetzt. Die Permeabilität eines Materials ist von der Temperatur der Oberfläche abhängig und wird üblicherweise mit der Einheit \( \frac{\mu g}{cm^2\:min} \) angegeben. Ohne äußere Einflüsse bewegt sich das Permeat immer in Richtung der niedrigeren Konzentration oder des niedrigeren Partialdruckes. Die Permeation kann für die theoretische Betrachtung in drei Teilabschnitte über den Festkörper eingeteilt werden:

  • Sorption, an der Oberfläche des Festkörpers wird Beispielsweise ein Gas aufgenommen
  • Diffusion, dieses Gas diffundiert durch den Festkörper durch molekulare Zwischenräume in Richtung der Oberfläche mit geringerer Gaskonzentration
  • Desorption, das Gas wird von dieser Oberfläche wieder abgegeben

Der zur Untersuchung dieses Vorgangs aufgebaute Versuchsaufbau, siehe folgende Abbildungen, besteht im Wesentlichen aus einer Probenkammer. Die Probe wird mit einer Dichtung bzw. gegen eine Dichtfläche montiert. An das Volumen „links“ der Probe wird ein Prüfgas mit einem definiertem Überdruck angelegt. Das Volumen „rechts“ der Probe ist an einen Detektor angeschlossen. Gemessen werden über einen längeren Zeitraum (24 – 48 h) der Druck vor und nach der Probe, die Temperaturen und der Gasstrom.

Parameter Grenzwerte Proben
Materialien Kunststoffe, Metalle
Abmessungen, Durchmesser, Wandstärke 58 ... 60 mm, 1 ... 3 mm
andere Abmessungen nach Absprache
Differenzdruck maximal 10 bar
Temperaturbereich Raumtemperatur, andere Konditionen auf Anfrage
Prüfgas Helium oder Wasserstroff
Messbereich Detektor bis \(10^{-9} \frac{mbar\:l}{s} \)

 


Ihre Anfrage zum Projekt

Weitere Projekte - Messungen/ Prüfungen

Image

Wasserstoff- und Methan-Versuchsfeld am ILK

Gleichzeitig Drücke bis 1000 bar, Temperaturen bis –253°C

Image

Korrosionsinhibitor für Absorptionskälteanlagen

Chromatfreie Inhibitoren für LiBr-AKA

Image

Untersuchung von Kühlsolen

Arbeitsstoffdaten für Sekundärkreisläufe

Image