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Herstellung neuartiger Sperrschichten an Polymermaterialien zur Verminderung der Wasserstoffpermeation

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Projektziel

Industrie, Energiewirtschaft und Verkehrssektor zählen weltweit zu den größten Verursachern von Treibhausgasemissionen. Zur Erreichung der Klimaziele – etwa der Reduktion der CO₂-Emissionen in Deutschland um mindestens 65 % bis 2030 – gewinnt Wasserstoff als Energieträger und als Speicher für erneuerbare Energien zunehmend an Bedeutung.

Damit Wasserstoff wirtschaftlich und sicher eingesetzt werden kann, müssen Verluste durch Permeation in Speichersystemen auf ein Minimum reduziert werden. Ziel des Projekts ist daher die Entwicklung eines Wasserstofftanksystems der neuesten Generation (Typ V) mit einer signifikant verbesserten Permeationsbarriere. Durch innovative Material- und Oberflächenkonzepte soll die Wasserstoffdurchlässigkeit deutlich verringert und gleichzeitig eine industrielle Umsetzung ermöglicht werden.

Die Projektergebnisse stärken insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette von Wasserstofftanks – von der Entwicklung und Verarbeitung von CFK-Materialien über Oberflächenmodifizierung bis hin zu Zulieferern der Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie – und erhöhen ihre Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Markt.

Partner im Verbundprojekt PerWas

  • Institut für Luft- und Kältetechnik gGmbH, Dresden (ILK)
  • FILK Freiberg Institute gGmbH, Freiberg (FILK)
  • Leibniz-Institut für Polymerforschung e.V., Dresden (IPF)

Projektbegleitender Ausschuss

Das Verbundprojekt wird fachlich von einem Gremium bestehend aus Prüf- und Zertifizierungsdienstleistern, Material- und Beschichtungsherstellern, Ingenieurbüros, Faserverbund- und CFK-Spezialisten, Prüfstands- und Messtechnikunternehmen, Oberflächentechnik-Anbietern sowie Sensorikherstellern begleitet.

Projektablauf

Das Forschungsvorhaben gliedert sich in drei Phasen.

Phase 1: Voruntersuchungen an flächigen Matrix- und Barrierematerialien

Phase 2: Aufbau eines Matrix-Barriere-Schichtsystems an flächigen Wandbauteilen eines Tanks

Phase 3: Technologieübertragung auf 3D-Bauteil als Demonstrator

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